Lage

Kematen liegt im Inntal, etwa zehn Kilometer westlich von Innsbruck, am Eingang des Sellraintales.

Blick auf Kematen von der Martinswand aus

Anders als oft behauptet geht der Ortsname Kematen nicht auf die berühmte Sage zurück, in welcher der sich in Bergnot befindliche Kaiser Maximilian „wenn sie decht kematen“ (wenn sie doch kommen würden) ausgerufen haben soll. Ursprung des Ortsnamens ist das lateinische Wort „caminata“, was so viel bedeutet wie „geheiztes Gemach“ – ein Indiz für die lange Geschichte und Tradition dieser Ansiedlung, die vor über 850 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Neben dem liebenswürdigen Charme eines Tiroler Dorfes, den sich Kematen auch in der Neuzeit bewahren konnte, besticht die Gemeinde durch ihre herrliche Lage inmitten weiter Felder und einer beeindruckenden Landschaft. Dominierende Landmarke ist die weithin sichtbare „Martinswand“ – eine atemberaubende Felswand, die über 500 Meter senkrecht emporsteigt und Kletterprofis aus aller Welt anzieht. Sie bildet nicht nur für Kematen, sondern auch für den direkt unter ihr gelegenen GTP Kematen eine Bergkulisse, die es in dieser Form weltweit kein zweites Mal gibt.